Sinnlich


Wie soll das Styling aussehen?

Ist die Entscheidung für ein Fotoshooting in Dessous/leicht bekleidet gefallen, ist der Wohlfühlfaktor ein ganz wichtiger. Werden im Alltag niemals Strapse, 12 cm hohe Pumps oder Korsage getragen, sollten solche ausgefallenen Kleidungsstücke nicht erst bei einem Fotoshooting ausprobiert werden. Dies kann gestellt und verkleidet wirken. Bei einem sinnlichen Fotoshooting geht es vielmehr darum, sich wohl zu fühlen und letztendlich eine verführerische Wirkung zu erzielen. Nachfolgend habe ich einige Erfahrungswerte zusammengestellt, welche für ein gemeinsames Fotoshooting in vertrauter Atmosphäre unablässig sind:

  • Bei regelmäßigen Besuchen im Sonnenstudio empfehle ich, den letzten Besuch mindestens 5 Tage vorher zu planen. Starke Sonnenbräune kann die Haut unter Umständen älter aussehen und Makel sichtbarer wirken lassen.
  • So merkwürdig es auch klingen mag, ist es ratsam, mindestens 3 bis 4 Stunden vor dem Fotoshooting keine Unterwäsche mehr zu tragen, um unschöne Druckstellen zu vermeiden (das Gleich gilt auch für Haargummis am Handgelenk). Ebenso Kleidungsstücke, die drücken und zwicken, denn auch sie können unschöne Falten/Abdrücke hinterlassen, welche sogar durch die Kleidung sichtbar sind. Lockere Sportklamotten sind die beste Wahl.
  • Sofern möglich, sollten Brillenträger*innen mindestens 3 bis 4 Stunden vor dem Fotoshooting Kontaktlinsen tragen, damit Abdrücke von Brillenflügeln nicht all zu stark sind.
  • Kleidungsstücke wie Blusen, Kimono´s, Schals u. ä. sollten gebügelt und auf Kleiderbügeln mitgebracht werden. Schwarze und dunkle Kleidung birgt den Nachteil, dass jedes Härchen, Hautschüppchen und Staubkörnchen darauf zu sehen sind. Mit dem bloßen Auge fällt dies oftmals nicht auf, doch Studioblitze verzeihen nichts. Daher ist hier besonders darauf zu achten, dass alles picobello gepflegt ist.
  • Dessous und/oder Kleidungsstücke, welche während des Fotoshootings getragen werden, sollten ebenfalls nicht all zu eng anliegen; sie bilden nicht nur unschöne Abdrücke auf der Haut, auch können sie leichte Speckröllchen nach sich ziehen.
  • Bei gefärbten Haaren ist es ratsam, die Ansätze vorher nochmals nachzufärben/aufzufrischen und dem Haarspliss mit der Schere zu Leibe rücken.
  • Bei der Haarentfernung, bspw. auf Beinen und/oder intimen Bereichen sollte peinlich genau darauf geachtet werden, dass auch wirklich jedes Härchen rasiert/epiliert und sich im Anschluss daran ordentlich eingecremt wird, um Hautirritationen zu vermeiden. 
  • Sowohl Fuß- als auch Handnägel sollten sehr gepflegt/lackiert, ebenso Hornhaut entfernt sein, denn das Fotoobjektiv verzeiht nichts.
  • Ein zu langes Gesichts-Pony verdeckt die Augenpartie, Brillen dürfen blitzblank geputzt, der Lieblingslippenstift verwendet und Spinatreste aus den Zahnlücken entfernt werden. Für die Fotografie darf das Gesicht und ggf. Dekolleté gern ein wenig kräftig geschminkt werden. Un- oder schlecht gezupfte Augenbrauen sind auf digitalen Fotoaufnahmen 100%-tig sichtbar. Ein Friseurbesuch ist vor einem Fotoshooting nicht unbedingt von Nöten, jedoch macht es einiges aus, wenn die Haare fein und ordentlich frisiert sind. Der Kosmetikbeutel und weitere Accessoires zum Auffrischen sollten in jedem Fall mitgebracht werden.
  • Künstliche Wimpern mit viel Volumen/Dichte können bei der Fotografie dazu führen, dass die Augen komplett verdeckt werden, so dass die künstlichen Wimpern dominieren. Dieses Resultat lässt sich dann auch nicht mehr mit Photoshop retten. Daher empfehle ich beim Anbringen künstlicher Wimpern sog. halbe, welche seitlich angeklebt werden. Für mehr Volumen kann nachgetuscht werden.


Mitzubringen sind...

  • Lieblings-Dessous
  • 2 weite Blusen/Hemden (ohne Muster, Aufschriften, Aufdrucke etc.)
  • 1 Oversize-Pullover oder -Sweat (ohne Muster, Aufschriften, Aufdrucke etc.)
  • 1 Oversize-Strickjacke (ohne Muster, Aufschriften, Aufdrucke etc.)
  • Sofern vorhanden, gern auch ein Kimono
  • Kosmetikbeutel mit allem Wichtigen (bspw. Puder gegen Hautglanz, Lippenstift, Mascara u. ä.)
  • Transparenter klassischer Lippgloss
  • Anti-Statik-Spray gegen fliegende Haare, Haarkamm-/Bürste, Haargummi

Pickel, Beule, Sonnenbrand

In einer eingegrenzten Auswahl meiner zu bearbeitenden Fotos bearbeite ich natürlich das eine oder andere kleine Manko, sofern es in meinen Augen zu stark dominiert bzw. aus dem Rahmen fällt. Das Foto bzw. Gesicht soll jedoch nicht seine Natürlichkeit verlieren.


Vor welcher Kulisse wird fotografiert?

Mögen Sie Ihre Fotos lieber im Grünen, Ihrem Zuhause, in meinem Fotostüble (klassische Studiofotografie) oder urban, beispielsweise vor einem Industriegelände? Entscheiden Sie, vor welchem Hintergrund Sie sich am wohlsten fühlen. Gerne helfe ich Ihnen bei der Auswahl. 


Vorbereitung

Bei Fotoshootings im Freien: Einen Tag vor unserem Fototermin, gegen Nachmittag, melde ich mich (ganz bestimmt!), damit Sie wissen, dass ich Sie keineswegs vergessen habe. Bis dahin stehen die Wettervorhersagen weitestgehend fest, um abschätzen zu können, ob wir uns am Folgetag treffen können. Falls uns Petrus einen Strich durch die Rechnung zieht, vereinbaren wir ganz einfach und unkompliziert einen neuen Termin.


Gestellt, verkrampft… Lampenfieber!

So schlimm wird's nicht ;-). Wir arbeiten im Team; alles kann, nichts muss und zu Beginn schauen wir gemeinsam auf das Display der Kamera. So platzt der Knoten ziemlich schnell, da sofort klar wird, in welche Richtung das Ganze geht.

Digitale Brieftaube

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