Gut zu wissen

Erfahrungswerte & Empfehlungen


Allgemein

Wie soll ich mich (oder meine Liebsten) stylen?

Am besten in der Kleidung, die einen Wohlfühlfaktor auslöst. Und das Make-Up, die Frisur, der Dreitagebart? Erfahrungsgemäß ist eine spontane, tagesformabhängige Entscheidung meistens die beste. Ich empfehle, bspw. ein zu langes Pony mit einem Spängchen „wegzuklammern“, da die Augenpartie zu dunkel ausfallen könnte. Brillen dürfen ruhig picobello geputzt und Spinatreste aus den Zahnlücken entfernt sein ;-). 


Pickel, Beule, Sonnenbrand

In einer eingegrenzten Auswahl meiner zu bearbeitenden Fotos bearbeite ich natürlich das eine oder andere kleine Manko, sofern es in meinen Augen zu stark dominiert bzw. aus dem Rahmen fällt. Das Foto bzw. Gesicht soll jedoch nicht seine Natürlichkeit verlieren.


Vor welcher Kulisse wird fotografiert?

Mögen Sie Ihre Fotos lieber im Grünen, Ihrem Zuhause oder urban, beispielsweise vor einem Industriegelände? Oder sollen es Business-Fotos in Ihrem Laden/Geschäft werden? Entscheiden Sie, vor welchem Hintergrund Sie sich am wohlsten fühlen / welchem Zweck die Fotos dienen. Gerne helfe ich Ihnen bei der Auswahl. 


Hilfe, es regnet!

Keine Sorge, wir planen gemeinsam mit Petrus. Es gibt immer einen zweiten, sog. Schlechtwettertermin. Und sollte uns das Wetter auch beim zweiten Termin einen Strich durch die Rechnung ziehen, vereinbaren wir eben einen weiteren. Das klappt schon.


Vorbereitung

Zwei Tage vor dem Ersttermin rufe ich Sie an, um u. a. abzusehen, ob das liebe Wetter mitspielt. Alles Weitere (Kulisse, Uhrzeit, offene Fragen) besprechen wir am Telefon. Bei einer Hochzeit melde ich mich ca. zwei Wochen vorher; diese Zeitspanne reicht vollkommen aus.


Gestellt, verkrampft… Lampenfieber!

So schlimm wird's nicht ;-). Wir arbeiten im Team; alles kann, nichts muss und zu Beginn schauen wir gemeinsam auf das Display der Kamera. So platzt der Knoten ziemlich schnell, da sofort klar wird, in welche Richtung das Ganze geht.


Und dann, wann erhalte ich meine Fotos? Wie geht es weiter?

Für die Fotoentwicklung benötige ich ca. 3 – 4 Wochen (bei Hochzeiten 5 - 6). Im Anschluss daran erhalten Sie, gemeinsam mit einer Rechnung (es sei denn, Sie haben bereits einen Gutschein), eine DVD mit Ihren Fotos. 


Wie darf ich meine Fotos nutzen?

Sie dürfen Ihre Fotos bspw. in Soziale Netzwerke stellen oder diese – in welcher Form auch immer – ausdrucken lassen (Fotobuch, Abzüge, Leinwand u.v.m.). Was wir Fotografen nicht gerne sehen ist, wenn Fotos mit eigenen Filtern/Bearbeitungs-/Veränderungsstilen versehen und publiziert werden. Auch ist es nicht schön, wenn Fotos bspw. in einer Zeitung veröffentlicht werden – ohne namentliche Angabe des Fotografen (im schlimmsten Fall mit Nennung eines anderen Namens). Werden Ihre Fotos gewerblich genutzt (oder verkauft und publiziert), gehört es ebenso zum guten Stil, den Fotografen, bspw. mit dem/den Foto(s) oder im Impressum, namentlich zu nennen. Auch hier gilt es, die Fotos nicht zu bearbeiten (eigene Filter, sonstige Bearbeitungen). Bitte zögern Sie nicht, mich zu fragen – gern bin ich behilflich.

Hochzeit

Dress-Up, Make-Up, Frisur & Krawattenknoten

Eines meiner Lieblings-Fotoreportagen, bei der die Vorfreude deutlich zu spüren ist. Im Focus steht die künftige Braut und wenn es ihr liebster wünscht, fange ich diesen auch gern fotografisch beim Styling ein. Ganz wichtig: Reichten ursprünglich zwei Stunden bei Anprobe, Probeschminken und -frisur aus, sind trotz beruhigendem Sektglas, gut vorbereiteten Helferinnen und achtsamen Blicken auf die Uhr Verzögerungen nicht auszuschließen. Eine zusätzlich einkalkulierte Stunde kann für deutlich mehr Entspannung sorgen.


First Look

Vor der Trauung ist häufig das Fotografieren des sog. "First Looks" gewünscht, welcher oftmals auch den Bestandteil der Brautpaar-Fotografie bildet. Dieser Moment ist ein ganz besonderer und wird gut von mir vorbereitet. 


Brautpaar-Fotografie

Um eine einzigartige und weitestgehend ungestellte Brautpaar-Fotos vor der Trauzeremonie entstehen lassen zu können, wird ungefähr eine gute Stunde benötigt. Besser sind zwei, um keine Hektik entstehen zu lassen. Dabei spielt das Außenlicht eine wichtige Rolle. Am Vormittag empfiehlt es sich, um 09:00 Uhr zu starten, am Nachmittag ab 16:00 Uhr (angepasst an den jahreszeitlichen Sonnenuntergang - im Hochsommer bspw. gern auch ab 18:00 Uhr). Sich in der hochstehenden Mittagssonne ablichten zu lassen, birgt Gefahr von zusammengekniffenen Augen, Stirnfalten und unschönen harten Schatten. Des Weiteren werden bei der Brautpaar-Fotografie Kulissen gewechselt; diese Zeit muss zusätzlich mit eingeplant werden. Die Fotokulisse sollte nach Möglichkeit nicht in der Nähe des Trauortes und/oder der Feier-Location sein. Gäste und interessierte Passanten suchen stets das Gespräch mit dem Paar. Bei der Brautpaar-Fotografie vor dem Ja-Wort sollte das Paar unbedingt noch eine halbe Stunde allein für sich und zum Durchatmen haben, da große Anspannung gepaart mit viel Herzflattern in der Luft liegen. Zieht uns Petrus einen Strich durch die Rechnung, besteht natürlich die Möglichkeit, die Brautpaar-Fotografie an einem anderen Tag nachzuholen.


Trauung, Gratulationen, Sektempfang

Natürlich gibt es, gemessen an der Anzahl der Personen, zeitliche Schwankungen. Meine Faustregel: Je mehr Gäste eintreffen, desto mehr Zeit wird für das Verlassen des Trauortes und anschließende Gratulationen benötigt. Dabei sollte stets im Auge behalten werden, ob eventuelle Überraschungen hinzu kommen könnten, bspw. ein Verein, der Spalier steht oder ein/mehrere Musikstücke spielt. 

 

Der freie und kirchliche Trauakt dauern etwa eine Stunde, der standesamtliche zwischen zwanzig Minuten und einer dreiviertel Stunde. 


Gruppen-/Familienfotos

Sofern es die Gegebenheiten zulassen und das Brautpaar es wünscht, trommle ich alle Gäste - bspw. nach dem Sektempfang/Gratulationen - zusammen, um ein großes Gruppenfoto zu machen. Im Anschluss an dieses besteht die Möglichkeit, Familien-, Brautjungfern-, Paarfotos u. ä. machen zu lassen. 


Zeit, Zeit... Zeit!

An einem Hochzeitstag gibt es zwar klare Zeitvorgaben, doch erfahrungsgemäß können diese nie hundertprozentig eingehalten werden. Oftmals kommen ungeplante Verzögerungen und/oder Unterbrechungen dazwischen. Und Gäste, die aus der Ferne anreisen, als auch jene, die Mobilitäts-eingeschränkt sind, also Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen, sowie ältere Menschen, benötigen vielleicht länger, einen Parkplatz zu finden, evtl. viele Treppenstufen zu steigen, beim Ein- und Ausladen des Kinderwagens, Rollstuhls, Rollators oder einfach nur insgesamt. Und wo kann eben mal ein Baby gewickelt werden, wo ist ein WC und und und und...?